Herzlich willkommen am
Institut für Erziehungswissenschaft

Das Institut umfasst 4 Forschungs- und Lehrschwerpunkte. Mit aktuell 10 Professuren und 31 Lehrenden stellt das Institut ein umfangreiches Lehr- und Forschungsangebot vor. Seit dem Wintersemester 2001/02 bietet die Lehreinheit folgende Studiengänge an: den kombinatorischen - polyvalenten - Bachelor of Arts-Studiengang Erziehungs-wissenschaft in Verbindung mit einem zweiten Fach, einen darauf aufbauenden kombinatorischen Master-Studiengang mit einem zweiten Fach, einen 1-Fach-Master of Arts-Studiengang Erziehungswissenschaft, seit dem Wintersemester 2004/05 das Unterrichtsfach Pädagogik im Master of Education-Studiengang sowie ein für alle Lehramtsstudierende (nur für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen) verpflichtetes Studium der Bildungswissenschaften.

Als Institut für Erziehungswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum positionieren wir uns klar gegen Vorverurteilungen, rassistischem Populismus, rechte Hetze sowie die Verfolgung und Diffamierung von Minderheiten. Das Leitbild der RUB macht Weltoffenheit und Menschlichkeit zu zentralen Werten unseres Arbeitsalltags. Die Mitarbeiter*innen des Instituts stehen in Übereinstimmung damit für ein faires und gleichberechtigtes Miteinander der Kolleg*innen sowie mit Studierenden unterschiedlicher Nationalitäten, Religionen, Geschlechter und sexueller Orientierungen. Unsere Forschung widmet sich der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen an Bildung und unsere Lehre ist darauf ausgerichtet, Menschen im Sinne eines demokratischen Miteinanders aus- und weiterzubilden. Angriffen auf Demokratie, Vielfalt, Weltoffenheit und Menschlichkeit treten wir innerhalb und außerhalb der Universität entschieden entgegen.

Kooperationen

Die Forschungsstärke zeigt sich durch die eingeworbenen Drittmittel und Vielfalt der Förderinstitutionen. Enge Kooperationen mit anderen Forschungsinstitutionen erlauben einen starken internationalen Austausch. Eine Besonderheit ist die enge Kooperation mit den Fachdidaktiken über Kooperationen mit der Professional School of Education.

Aktuelles

Eine exzellente Disputation zu informellen Lernprozessen

Am 15. Juli 2021 hat Caroline Grabensteiner ihre Dissertation mit dem Titel "Medienbildung im Medienhandeln. Rekonstruktion von Prozessen Relationaler Medienbildung im Medienhandeln am Beispiel von Instant-Messaging-Gruppen in Schulklassen" sehr erfolgreich verteidigt. Die Arbeit wurde betreut von Prof. Dr. Sandra Aßmann und Prof. Dr. Angela Tillmann (TH Köln). Der Arbeitsbereich "Soziale Räume und Orte des non-formalen und informellen Lernens" und das Institut für Erziehungswissenschaft gratulieren Frau Grabensteiner sehr herzlich zur Promotion!

Veröffentlicht von: Soziale Räume und Orte des non-formalen und informellen Lernens am 15.07.21
Vorstellung des ViRaGe-Projekts über VR und Geschichtsvermittlung in der RUB School News Nr. 21 | SoSe 2021

In der 21. Ausgabe der PSE Schoolnews der Ruhr-Universität Bochum wurden zwei Artikel über das Projekt "ViRaGe - Virtuelle Realitäten als Geschichtserfahrung" veröffentlicht. Zum einen wird darin das Gesamtvorhaben des vom BMBF geförderten Verbundprojekt beschrieben, zum anderen wird das Schülerlaborprojekt vorgestellt, das in Zusammenarbeit zweier Teilprojekte unter der Leitung von Prof. Dr. Nikol Rummel (Pädagogische Psychologie) und Christian Bunnenberg (Geschichtsdidaktik) für Schüler/-innen im Fach Geschichte entwickelt wurde.

Die aktuelle Ausgabe der PSE-Schoolnews finden Sie hier.

Zur Projekthomepage von ViRaGe: https://www.virage.ruhr-uni-bochum.de/virage/index.html.de

Veröffentlicht von: Pädagogische Psychologie am 29.06.21
Vanessa van den Bogaert hat aktiv bei den „Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation“ mitgewirkt und freut sich über die Veröffentlichung der #FactoryWisskomm: „Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation“


© Marquard

Die COVID-19-Pandemie hat uns eindrücklich vor Augen geführt, wie sehr die Wechselbeziehungen zwischen Wissenschaft, Gesellschaft, Medien und Politik unser aller Leben prägen und wie wichtig Kommunikation über, aus und mit der Wissenschaft ist. Aber was braucht es, um qualitätsgeleitete Wissenschaftskommunikation zu betreiben? Wie können kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt werden und welche Anerkennung bekommen Sie dafür? Wie kann der öffentliche Diskurs zu Wissenschaftsthemen durch unabhängigen und kritischen Wissenschaftsjournalismus gestärkt und bereichert werden?

Zu diesen Fragen startete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Herbst 2020 den Strategieprozess #FactoryWisskomm, an dem auch Vanessa van den Bogaert von der Ruhr-Universität Bochum mitgewirkt hat. Bis April 2021 wurden in der Denkfabrik #FactotyWisskomm gemeinsam mit über 150 Kolleginnen und Kollegen aus Wissenschaft und Kommunikation in sechs Arbeitsgruppen Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation erarbeitet. Nun wurden diese der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die digitale Abschlussveranstaltung der #FactoryWisskomm fand am Mittwoch den 23. Juni 2021, mit Bundesforschungsministerin Anja Karliczek statt.

Die Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation sind in einem moderierten Gespräch durch Mitglieder der #FactoryWisskomm vorgestellt worden:

  • Prof. Jutta Allmendinger (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) für die Arbeitsgruppe Qualität
  • Dr. Birte Fähnrich (BBAW) für die Arbeitsgruppe Forschungsfeld Wisskomm
  • Christian Luft, Staatssekretär im BMBF und Vorsitzender der #FactoryWisskomm,
  • Tatjana König (Körber-Stiftung) für die Arbeitsgruppe Partizipation
  • Prof. Stefanie Molthagen-Schnöring (Hochschule für Technik und Wissenschaft Berlin) und Martin Grund (Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften) für die Arbeitsgruppe Anerkennung und Reputation
  • Prof. Ortwin Renn (IASS Potsdam) für die Arbeitsgruppe Wissenschaftsjournalismus
  • Rebecca Winkels (Wissenschaft im Dialog) für die Arbeitsgruppe Kompetenzaufbau

Unter dem Titel „Stinktier beim Picknick?“ wurden mit Bundesministerin Anja Karliczek, Prof. Dr. Antje Boetius (Alfred-Wegener Institut für Meeres- und Polarforschung), Prof. Dr. Christian Drosten (Charité Universitätsmedizin Berlin), Manuel J. Hartung (Ressortleiter WISSEN der ZEIT), Dr. Mai Thi Nguyen-Kim (maiLab) und Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB über das Verhältnis von Wissenschaft, Gesellschaft, Medien, Politik in Zeiten von Corona diskutiert. Ein Science Slam zum Thema „Was ist Wissenschaftskommunikation“ von Prof. Dr. Felix Büsching (Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften) rundeten den Abend ab.

Die Publikation „Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation“ sowie der Mitschnitt Livestream können hier eingesehen werden: https://www.bmbf.de/de/factorywisskomm-handlungsperspektiven-fuer-die-wi...

Veröffentlicht von: Lehr-Lernforschung am 29.06.21
Internationale ISLS-Tagung fand (online) an der RUB statt

Der Lehrstuhl für Pädagogische Psy­chologie organisierte federführend die internationale wissenschaftliche ISLS-Jahrestagung, die pandemiebedingt im Online-Format vom 7. bis 11. Juni 2021 an der RUB stattfand. Die Jahrestagung umfasst die International Conference of the Lear­ning Sciences (ICLS) und die Compu­ter-Supported Collaborative Learning (CSCL) Conference. Sie wurde durch die Conference Co-Chairs Prof. Dr. Nikol Rummel (Pädagogische Psy­chologie, RUB), Prof. Dr. em. Ulrich Hoppe (UDE) und der Conference Ma­nagerin Dr. Astrid Wichmann (RUB) organisiert. Wissenschaftlicher Fokus der Jahresta­gung ist im Sinne des internationalen Verständnisses von „Learning Scien­ces“ eine multidisziplinäre Sicht auf Methoden und Hilfsmittel für das Leh­ren und Lernen in unterschiedlichen Kontexten mit Beiträgen insbesondere aus Pädagogik, Psychologie, Informatik und Medienwissenschaften. Insgesamt nahmen über 700 Wissenschaftler*innen aus allen Teilen der Erde an der Jahrestagung teil.

 

Der Lehrstuhl für Pädagogische Psycho­logie war mit folgenden Beiträgen vertreten:

  • Charleen Brand, Christian Hartmann, Katharina Loibl & Nikol Rummel: Ob­serving or Generating Solution Attempts in Problem Solving Prior to Instruction: Are the Preparatory Processes Compa­rable?
  • Anna Keune, Julio C. Zambrano-Gutiér­rez, Anthony Phonethibsavads & Kylie Peppler: The unexamined influence: An object’s perceived gender on spatial reasoning skills in girls
  • Anna Keune, Nikki Yankova & Kylie Peppler: Crafting human-material colla­borative learning processes and techno­logy advances
  • Valentina Nachtigall, Lena-Elisabeth Hempert & Nikol Rummel: Fostering Students’ Cue Utilization in a Productive Failure Setting
  • Sebastian Strauß & Nikol Rummel: Problematic Interaction Patterns During Online-Collaboration. A Library and a Survey
Veröffentlicht von: Pädagogische Psychologie am 23.06.21
Das Institut für Erziehungswissenschaft sucht Tutor*innen für das Modul GM5 für das WiSe 2021/22

Adressat*innen

  • (bevorzugt) EW-B.A.-Studierende im 2. bis 4. Semester, die das Modul GM5 abgeschlossen haben

Ihre Tätigkeit

  • Sie führen im Wintersemester ein Tutorium zu einem gekoppelten Einführungsseminar durch. Sie arbeiten im GM 1, 2 oder 3 als Teil des Tutor*innenteams.
  • Die Tutor*innentätigkeit im Wintersemester erfolgt im Rahmen des Moduls „Studieren lehren - Basismodul für TutorInnen“ des Optionalbereichs.
  • Vor der Tätigkeit als Tutor*in werden Sie in Techniken der Veranstaltungsplanung und -durch­führung geschult. Die Schulung findet als Blockveranstaltung im September statt. Die Teilnahme an der Schulung (Teil 1 des Moduls) ist eine Voraussetzung für die Tutor*innentätigkeit (Teil 2 des Moduls).
  • Mehr Informationen zum Modul (u. a. Seminar- und Vorbesprechungstermine, Anzahl der CPs, mögliche Profile) finden Sie auf der Homepage des Optionalbereichs.
  • Eine Fortsetzung Ihrer Tätigkeit als Tutor*in im Sommersemester 2022 ist erwünscht. Das kann entweder im Rahmen des Moduls „Studieren lehren für Fortgeschrittene“ (Optionalbereich) oder in Rahmen eines SHK-Vertrages erfolgen.

Ihre Bewerbung

  • Bitte bewerben Sie sich bis zum 27. Juni mit einem kurzen Motivationsbrief und kurzen Lebenslauf.
  • Falls Sie GM 1, 2 oder 3 für Ihre Tätigkeit präferieren, notieren Sie dies bitte in Ihrem Motivationsbrief.
  • Bitte laden Sie Ihre Bewerbung (Nachname, Vorname – Bewerbung GM5) als eine PDF-Datei unter folgendem Link hoch:

https://ruhr-uni-bochum.sciebo.de/s/pBe5plY2G9MMdk9

  • Die Auswahl erfolgt durch die Leiter*innen der gekoppelten Einführungsseminare bis spätestens zum 9. Juli.
  • Die Anmeldung zum Modul „Studieren lehren“ erfolgt durch Dr. Katja Serova, die Sie darüber via E-Mail informiert.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Veröffentlicht von: Institutswebsite am 15.06.21
Informationsveranstaltung für den Master of Arts in Erziehungswissenschaft für Studienortswechsler am 14. April 2021 von 12.00-14.00 Uhr via Zoom

Die Info-Veranstaltung für den Master of Arts (1-Fach- und 2-Fächer Master) Erziehungs­wissenschaft (= EW) findet am Mittwoch, den 14. April 2021 um 12.00 h (bis etwa 14.00 h) im Rahmen eines Zoom-Meetings statt. Sie richtet sich an alle Studierende des Master Studiengangs EW, die zum SoSe 2021 ihr Studium an der RUB erstmalig beginnen, d.h. an all diejenigen, die das Fach EW an einer anderen Universität mit einem ersten akademischen Grad (B.A.) absolviert und einen Studienortswechsel vorgenommen haben.

Selbstverständlich sind auch alle B.A.-Absolventen des Faches EW an der RUB sowie andere Interessierte willkommen.

Es erwarten Sie grundlegende Informationen zur Struktur des Masters, nützliche Tipps rund um das Studium und Hilfe bei der Organisation der Studieneingangsphase. Zudem gibt es auch die Gelegenheit, sich untereinander kennen zu lernen.

Der Anmeldelink zu der Veranstaltung ab 12:00 via Zoom lautet:

Zoom-Meeting beitreten
https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/94934012538?pwd=OHpPRldPd0crVTVzd2RVb0...

Meeting-ID: 949 3401 2538
Passwort: 758380

Veröffentlicht von: Vergleichende Erziehungswissenschaft am 01.04.21
Deutschlandstipendium - ab 12. April bewerben!

Bewerben Sie sich online vom 12. April 2021 bis zum 19. Mai 2021 für ein Deutschlandstipendium an der RUB. Das Deutschlandstipendium gibt es an der RUB seit dem Jahr 2011. Bewerben können sich alle Studierenden mit sehr guten Studienleistungen, die sich zusätzlich gesellschaftlich engagieren. Das Stipendium beträgt 300 Euro monatlich für zwei Semester.

Weitere Informationen erhalten Sie unter 
https://studium.ruhr-uni-bochum.de/de/deutschlandstipendium-informationen-fuer-studierende

Hier gelangen Sie ab dem 12. April direkt zur Bewerbung:
https://studium.ruhr-uni-bochum.de/de/deutschlandstipendium-bewerbung

Veröffentlicht von: Institutswebsite am 29.03.21
Neuer Artikel von Sebastian Strauß und Prof. Nikol Rummel. „Promoting regulation of equal participation in online collaboration by combining a group awareness tool and adaptive prompts. But does it even matter?“

Ungleiche Beteiligung in Gruppen ist nicht nur in synchroner Zusammenarbeit, sondern auch in webbasierten Umgebungen eine Herausforderung. Nicht nur, weil dadurch die Möglichkeiten für Zusammenarbeit reduziert, sondern auch, weil es für die Studenten frustrierend ist.

Sebastian Strauß und Prof. Nikol Rummel haben in einem Feldexperiment untersucht, ob eine Kombination aus einem Group-Awareness-Tool und adaptive Prompts Gruppen in einem Online-Kurs effektiv dabei unterstützt, die Verteilung der Beteiligung innerhalb der Gruppe zu regulieren.

Während die Ergebnisse zeigten, dass die Studierenden mit der Zusammenarbeit zufriedener waren, wenn ihre Gruppe eine gleichmäßigere Verteilung der Beteiligung erreicht hatte, hatte die Kombination aus einem Group Awareness Tool und adaptiven Prompts keinen signifikanten Effekt auf die Verteilung der Beteiligung. Um mehr darüber zu erfahren, wie die Studierenden die Unterstützung nutzten und wahrnahmen, analysierten die Autor:innen die Logdaten der Lernumgebung und die Selbstberichte der Studierenden. Dies gewährte wertvolle Einblicke in mögliche Herausforderungen, auf die die Studierenden stießen, während wenn sie versuchten, die Unterstützung der Zusammenarbeit zu nutzen. Abschließend diskutieren die Autor:innen zudem, wie die Beteiligung während der asynchronen Zusammenarbeit operationalisiert werden sollte und stellen die Prämisse in Frage, dass die Förderung einer gleichmäßigen Partizipation pädagogisch unterstützt werden sollte.

Der vollständige Artikel kann als Open Access Artikel unter der folgenden Adresse abgerufen werden

https://doi.org/10.1007/s11412-021-09340-y

Veröffentlicht von: Pädagogische Psychologie am 23.03.21
Bildungsgerechtigkeit in Schulen fördern

Die RUB ist Teil des neuen Forschungsverbunds „Schule macht stark!“.

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) und die Universitäten Dortmund sowie Duisburg-Essen arbeiten in der neuen Initiative „Schule macht stark“ (SchuMaS) von Bund und Ländern mit. Ziel ist es, die Bildungschancen von Kindern an Schulen in sozial benachteiligten Lagen systematisch zu verbessern. Dafür stehen ab dem kommenden Jahr 125 Millionen Euro zur Verfügung. Das Besondere an dem Vorhaben: Insgesamt 200 Schulen aus der Primar- und der Sekundarstufe arbeiten deutschlandweit gemeinsam mit Bildungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern an forschungsbasierten praxistauglichen Maßnahmen, um sie anschließend auch anderen Schulen in sozial herausfordernder Lage zur Verfügung zu stellen.

An dem begleitenden Forschungsverbund sind 13 Einrichtungen und Universitäten beteiligt. Die Aktivitäten werden zunächst für fünf Jahre gefördert. Das Projekt ist aber insgesamt auf eine Laufzeit von zehn Jahren angelegt. An der RUB beteiligt sind Prof. Dr. Gabriele Bellenberg, Leiterin der Arbeitsgruppe Schulforschung an der Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft, und Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler vom Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung, Fakultät für Sozialwissenschaft. Sie werden im Handlungsfeld „Lernen außerhalb des Unterrichts und die Unterstützung im sozialen Umfeld fördern“ arbeiten.

Ungleiches ungleich behandeln

„Die sozialräumliche Segregation und Bildungsungleichheit hängen eng miteinander zusammen“, sagt Jörg-Peter Schräpler. „Differenzierte kleinräumige Analysen sind der Schlüssel für Förderansätze, in denen Ungleiches ungleich behandelt wird.“ Schräpler ist verantwortlich für die Typisierung von Schulen sowie die im Themencluster notwendigen Sozialraumanalysen und quantitativen statistischen Analysen der Einzugsgebiete der Schulen, die Analyse der Schülerströme und die geografische Verortung von Angebotsstrukturen.

„Die Ausrichtung von SchuMaS ist innovativ. Um bestmögliche Lern- und Bildungschancen für alle Lernenden – unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Status – sicherzustellen, müssen Schulen ihre Quartiersorientierung stärken. Das Vorhaben des Verbundes bietet eine einmalige Gelegenheit, innovative Transferprozesse zu entwickeln, um Schulen in schwieriger Lage zu unterstützen“, sagt Gabriele Bellenberg.

Ansprechpartner

Dr. Matthias Forell
Arbeitsgruppe Schulforschung
Institut für Erziehungswissenschaft
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: +49 234 32 24760
E-Mail: matthias.forell@rub.de

Veröffentlicht von: AG Schulforschung am 29.01.21
Bildungsbericht Ruhr 2020 (AG Sch.U.L.forschung)
Am 10.Dezember wurde der Bildungsbericht Ruhr 2020 vom RVR und RuhrFutur vorgestellt. Im Autorenteam von neun Wissenschaftler*innen hat Prof. Dr. Gabriele Bellenberg das Kapitel zu den Allgemeinbildenden Schulen erstellt.
 

Veröffentlicht von: AG Schulforschung am 14.12.20

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