Vanessa van den Bogaert hat aktiv bei den „Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation“ mitgewirkt und freut sich über die Veröffentlichung der #FactoryWisskomm: „Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation“

29. Juni 2021


© Marquard

Die COVID-19-Pandemie hat uns eindrücklich vor Augen geführt, wie sehr die Wechselbeziehungen zwischen Wissenschaft, Gesellschaft, Medien und Politik unser aller Leben prägen und wie wichtig Kommunikation über, aus und mit der Wissenschaft ist. Aber was braucht es, um qualitätsgeleitete Wissenschaftskommunikation zu betreiben? Wie können kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt werden und welche Anerkennung bekommen Sie dafür? Wie kann der öffentliche Diskurs zu Wissenschaftsthemen durch unabhängigen und kritischen Wissenschaftsjournalismus gestärkt und bereichert werden?

Zu diesen Fragen startete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Herbst 2020 den Strategieprozess #FactoryWisskomm, an dem auch Vanessa van den Bogaert von der Ruhr-Universität Bochum mitgewirkt hat. Bis April 2021 wurden in der Denkfabrik #FactotyWisskomm gemeinsam mit über 150 Kolleginnen und Kollegen aus Wissenschaft und Kommunikation in sechs Arbeitsgruppen Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation erarbeitet. Nun wurden diese der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die digitale Abschlussveranstaltung der #FactoryWisskomm fand am Mittwoch den 23. Juni 2021, mit Bundesforschungsministerin Anja Karliczek statt.

Die Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation sind in einem moderierten Gespräch durch Mitglieder der #FactoryWisskomm vorgestellt worden:

  • Prof. Jutta Allmendinger (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) für die Arbeitsgruppe Qualität
  • Dr. Birte Fähnrich (BBAW) für die Arbeitsgruppe Forschungsfeld Wisskomm
  • Christian Luft, Staatssekretär im BMBF und Vorsitzender der #FactoryWisskomm,
  • Tatjana König (Körber-Stiftung) für die Arbeitsgruppe Partizipation
  • Prof. Stefanie Molthagen-Schnöring (Hochschule für Technik und Wissenschaft Berlin) und Martin Grund (Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften) für die Arbeitsgruppe Anerkennung und Reputation
  • Prof. Ortwin Renn (IASS Potsdam) für die Arbeitsgruppe Wissenschaftsjournalismus
  • Rebecca Winkels (Wissenschaft im Dialog) für die Arbeitsgruppe Kompetenzaufbau

Unter dem Titel „Stinktier beim Picknick?“ wurden mit Bundesministerin Anja Karliczek, Prof. Dr. Antje Boetius (Alfred-Wegener Institut für Meeres- und Polarforschung), Prof. Dr. Christian Drosten (Charité Universitätsmedizin Berlin), Manuel J. Hartung (Ressortleiter WISSEN der ZEIT), Dr. Mai Thi Nguyen-Kim (maiLab) und Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB über das Verhältnis von Wissenschaft, Gesellschaft, Medien, Politik in Zeiten von Corona diskutiert. Ein Science Slam zum Thema „Was ist Wissenschaftskommunikation“ von Prof. Dr. Felix Büsching (Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften) rundeten den Abend ab.

Die Publikation „Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation“ sowie der Mitschnitt Livestream können hier eingesehen werden: https://www.bmbf.de/de/factorywisskomm-handlungsperspektiven-fuer-die-wi...

Für: Allgemein
Von: Lehrstuhl für Lehr-Lernforschung