Studien- und Prüfungsleistungen

 

In der Prüfungsordnung wird zwischen Studien- und Prüfungsleistungen unterschieden. In allen Veranstaltungen (Seminare und Vorlesungen) werden kleinere Studienleistungen verlangt (z.B.: Präsentationen, Verschriftlichungen, Protokolle usw.). Die Studierenden erhalten zu ihren veranstaltungsbezogenen Studienleistungen eine Rückmeldung von den Dozenten, die es ihnen erlaubt, ihren Leistungsstand einzuschätzen. Ein erfolgreicher Abschluss der Studienleistungen wird von den Dozenten mit „bestanden“ in eCampus bestätigt. Im Studium der Bildungswissenschaften werden demgegenüber nur drei Prüfungsleistungen im engeren Sinne absolviert: Dabei handelt es sich um die Modulprüfungen in den Modulen KM1 und KM2 sowie dem gewählten Modul WM1, WM2 oder WM3. Für die Anmeldung und Dokumentation der Prüfungsleistungen gelten in den genannten Modulen unterschiedliche Regelungen. Bitte informieren Sie sich hierüber über die Seiten des Prüfungsamts http://ife.rub.de/pa-med/pa-med/po20/mp.

Prüfungsvoraussetzungen und Prüfungsformen

Im Modul KM 1 muss Teil 1 als Vorlesung absolviert werden. Die beiden anderen Modulteile werden in Form von Oberseminaren studiert. Die Modulprüfung, die die Modulnote konstituiert, ist eine 10-12-seitige Hausarbeit aus dem Gegenstandbereich des Moduls. Die Hausarbeit kann im Anschluss an das erfolgreiche Absolvieren eines der Oberseminare verfasst werden. Die Zeitvorgabe beträgt sechs Wochen nach Anmeldung. Das Thema der Hausarbeit wird in Absprache mit dem Dozenten des Oberseminars in KM1 festgelegt, welcher den Schreibprozess begleitet und die Arbeit bewertet. Die Note der Hausarbeit wird vom Prüfer in eCampus hinterlegt. Der Prüfer gibt dem Studierenden auf Wunsch ein differenziertes Feedback zur Prüfungsleistung.

Im Modul KM 2 werden Teil 1 (Unterricht analysieren und planen) und Teil 2 (Diagnostizieren und Fördern) als Vorlesungen absolviert. Teil 3 (Perspektiven und Methoden der Beobachtung und Analyse von Unterricht) ist als Vorbereitungsseminar zum Praxissemester zwingend vor dem Praxissemester zu absolvieren. Während des Praxissemesters müssen Sie dann Teil 4 als begleitende Übung belegen. Voraussetzung für die Anmeldung zur Modulprüfung im Modul KM2 ist der erfolgreiche Abschluss der Vorlesungen in KM2T1 und KM2T2. Die Modulprüfung in KM2 ist eine Klausur über die Inhalte von Teil 1 und Teil 2, welche nach erfolgreichem Absolvieren dieser abgelegt werden kann. Die Klausur ist überwiegend im Multiple-Choice-Format konzipiert, enthält jedoch auch offene Fragen. Die Note wird als Modulnote in eCampus hinterlegt.

In den Wahlpflichtmodulen müssen die beiden Modulteile in Form von einer Vorlesung und einem Oberseminar abgedeckt werden. Darüber hinaus gelten für die Module WM 1-3 unterschiedliche Regelungen im Hinblick auf Veranstaltungsformate für die Modul-teile und das Prüfungsformat:

  • Im Modul WM 1 wird die Modulprüfung in Form einer Hausarbeit (10-12 Seiten), einer Klausur (90 Minuten) oder einer mündlichen Prüfung (30 Minuten) nach erfolgreicher Teilnahme am Oberseminar abgelegt. Die Dozentinnen und Dozenten des Oberseminars entscheiden über die jeweils möglichen Formen der Modulprüfung.
  • Im Modul WM 2 wird die Modulprüfung in Form einer Klausur (90 Minuten) über die Inhalte beider Modulteile abgelegt. Die Klausur kann geschrieben werden, nachdem beide Modulteile bestanden wurden.
  • Im Modul WM 3 wird die Modulprüfung in Form einer Hausarbeit (10-12 Seiten) oder einer mündlichen Prüfung (30 Minuten) nach erfolgreicher Teilnahme am Oberseminar abgelegt.
Bitte beachten Sie, dass alle Detailabsprachen zur Organisation und den Anforderungen der Modulprüfungen mit den Dozentinnen und Dozenten sowie Arbeitsbereichen erfolgen müssen.

In einem der drei Studienfächer des M. Ed. müssen Sie eine Masterarbeit verfassen. Diese kann entweder in einem der beiden Unterrichtsfächer oder in Bildungswissenschaften abgelegt werden. Für das Verfassen der Masterarbeit gilt i.d.R. eine Frist von drei Monaten. Bei empirischen Arbeiten kann dieser Zeitraum auf fünf Monate verlängert werden. Die Masterarbeit wird mit 17 CP kreditiert und soll einen Umfang von 170.000 Zeichen nicht überschreiten. In der Regel werden Sie Ihre Masterarbeit in einem Ihrer Unterrichtsfächer verfassen. Prinzipiell steht Ihnen jedoch die Möglichkeit offen, die Masterarbeit stattdessen auch in Bildungswissenschaften zu absolvieren. Für die Anmeldung der Masterarbeit im Fach Bildungswissenschaften müssen Sie den Nachweis über das erfolgreich absolvierte Praxissemester (Bescheinigung über den schulpraktischen Teil) vorlegen. Darüber hinaus müssen sie im Fach Bildungswissenschaften mindestens 12 CP erreicht haben. Studierende, die nicht das Unterrichtsfach Pädagogik als eines ihrer Unterrichtsfächer studieren, müssen darüber hinaus unter Umständen zusätzliche Studienleistungen zur Sicherung der fachlichen Voraussetzungen für die Masterarbeit nachweisen. Ob Studierende solche zusätzlichen Leistungen erbringen müssen, wird von den Erstbetreuern bzw. Erstbetreuerinnen der Masterarbeit festgelegt. Sofern Studierenden solche Zusatzleistungen auferlegt werden, müssen sie bei der Zulassung nachgewiesen werden. Eventuelle Zusatzleistungen dürfen einen Umfang von 12 CP nicht überschreiten. Damit trotz eventueller Zusatzleistungen die Regelstudienzeit nicht überschritten wird, ist eine frühzeitige Rücksprache mit möglichen Betreuern einer Masterarbeit zu empfehlen.

Wiederholbarkeit von Studien- und Prüfungsleistungen

Da es sich bei allen drei Modulen des Faches Bildungswissenschaften um prüfungsrelevante Module handelt, gilt für das Absolvieren der Studien- und Prüfungsleistungen eine eingeschränkte Wiederholbarkeit: Alle Modulteile sowie die drei Modulprüfungen dürfen jeweils zweimal wiederholt werden. Damit haben Sie also drei Versuche zum Absolvieren jedes Modulteils sowie jeder Modulprüfung. Bei der zweiten Wiederholung ist eine Begutachtung der Studien- und Prüfungsleistungen nach dem Vier-Augen-Prinzip erforderlich. Studierende, die einen Modulteil/eine Prüfungsleistung dreimal nicht erfolgreich absolviert haben, werden vom Lehramtsstudium (nicht nur an der RUB und nicht nur in ihren Fächern) endgültig ausgeschlossen.