Abgeschlossene Forschungsprojekte

REDiB – Reflexive Experience Design (Interaktionsdesign für reflexive Erfahrung) im Bildungskontext

Interaktive Medien eröffnen ein neues Potenzial für Formen selbstbestimmten und handlungsorientierten Lernens. Diese lassen sich durch pädagogisch-didaktische Überlegungen realisieren, es stellen sich jedoch auch Anforderungen an die Gestaltung der Digitalen Medien selbst. Bislang fehlen dazu systematische Überlegungen in der Informatik. Das Konzept des Reflexive Experience Design (RED) soll diese Lücke schließen. Ziel ist die Erarbeitung eines Designkonzepts und von Designprinzipien für Digitale Medien, die sinnliche Erfahrungen ermöglichen und dabei Reflexion als wesentlichen Teil von Lernprozessen evozieren. Die Programmierbarkeit des interaktiven Mediums auch durch die Lernenden selbst ermöglicht Formen des Experimentierens mit dem und im Medium. RED knüpft an die Methoden des Experience Design an, modifiziert diese aber für die besonderen Anforderungen von Bildungsanwendungen im Hinblick auf eine konstruktivistische Vorstellung vom Lernen.

Fördergeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektteam: Prof. Dr. Bardo Herzig (Projektleitung, Universität Paderborn), Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Universität Bremen), Dr. Bernhard Robben (Universität Bremen), Dipl.-Päd. Tilman-Mathies Klar (Universität Paderborn)

Zeitraum: 02/2016 – 01/2019

Eigene Rolle: Methodenberatung

Publikation im Projektzusammenhang:

Herzig, B./ Schelhowe, H./ Robben, B./ Klar, T.-M./ Aßmann, S. (2018): Design von Interaktionsräumen für reflexive Erfahrung – Wie werden im Digitalen Medium implementierte Modelle erfahr- und verstehbar. Erscheint in: Pietraß, M./ Fromme, J./ Grell, P./ Hug, T. (Hrsg.): Jahrbuch Medienpädagogik 14. Der digitale Raum - Medienpädagogische Untersuchungen und Perspektiven. Wiesbaden: Springer VS, S. 135-156. Zum e-book


Summer School 2018 „Nachhaltig(keit) kommunizieren – Wissen innovativ vermitteln“

  • Welche Arten und Methoden der Wissen(schafts)vermittlung gibt es?           
  • Wie kann Nachhaltigkeit als gesellschaftlich relevantes Thema aus erziehungs-, geschichts-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Perspektive konzipiert und kommuniziert werden?     
  • Welche Chancen und Risiken birgt die Nachhaltigkeitskommunikation?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die interdisziplinäre Summer School 2018 „Nachhaltig(keit) kommunizieren – Wissen innovativ vermitteln“ unter der Leitung von Prof. Dr. Sandra Aßmann. Das Format richtet sich im Rahmen von inSTUDIESplus an Masterstudierende verschiedener Fachrichtungen und zeichnet sich durch ein projektorientiertes Vorgehen inklusive Workshops, interaktivem Mini-Kongress und Abschlusspräsentation aus. Neben dem Erwerb von Fachwissen zu Nachhaltigkeitskonzepten steht das Erlernen von Präsentationsmethoden aus medienpädagogischer und künstlerisch-performativer Perspektive im Mittelpunkt, um innovative Formate der Wissensvermittlung kennenzulernen. Darüber hinaus werden die Studierenden unter Fachanleitung selbstständig Forschungsmethoden der qualitativen Sozialforschung erlernen und anwenden.

Fördergeber: Universitätsprogramm Summer Schools, InSTUDIES (BMBF)

Projektteam: Prof. Dr. Sandra Aßmann, Inga Lotta Schmitt, Inga Johannsen

Kooperationspartner: Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg (Fakultät für Geschichtswissenschaft / Didaktik der Geschichte), Prof. Dr. Marion Steven (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften /Produktionswirtschaft), Jens Wylkop (Redakteur Hochschulpolitik, Pressereferent), Paul Sebastian Ruppel, M.A. (Fakultät für Sozialwissenschaften / Sozialtheorie und Sozialpsychologie), Uwe Leonhardt (Film und Schule NRW, Geschäftsführung)

Zeitraum: 04/2018-09/2018, Durchführungszeitraum September 2018.


OERlabs – (Lehramts-)Studierende gemeinsam für OER ausbilden

Das (eher) praxisorientierte Verbundprojekt „OERlabs“ verfolgt das Ziel, an den Universitäten Köln und Kaiserslautern alle hochschulischen Akteursgruppen zur Beschäftigung mit Open Educational Resources (OER) anzuregen und alle Aus- und Weiterbildner*innen sowie Studierende für den selbstverständlichen Umgang mit OER zu sensibilisieren. Dazu werden physische OERlabs initiiert, in denen Lehramtsstudierende mit Unterstützung von Studierenden medien- und sozialwissenschaftlicher Fächer und (de-)zentraler Einrichtungen der jeweiligen Universitäten OER dokumentieren, produzieren, verändern (remixen) und teilen. Ein Tutoring- bzw. Mentoringsystem wird etabliert, um eine langfristige Auseinandersetzung von Lehramtsstudierenden mit OER zu ermöglichen. Darüber hinaus werden „Runde Tische“ unter der Schirmherrschaft der Prorektoren für Lehre und Studium eingerichtet, um die Auseinandersetzung mit OER auch aus strategischer Hochschulentwicklungsperspektive zu fördern.

Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), BMBF-Förderlinie „Offene Bildungsressourcen“ (OERinfo)

Verbundpartner*innen: Jun.-Prof. Dr. Sandra Hofhues (Projektleitung, Universität zu Köln), Jun.-Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs (TU Kaiserslautern) sowie alle (de-)zentralen Einrichtungen der Universitäten Köln und Kaiserslautern mit Medienbezug

Anvisierter Zeitraum: 02/2017 – 08/2018

Eigene Rolle: Moderation von Multistakeholder-Dialogen

Projektdetails: www.oerlab.de


ABC: ABseits des Curriculums – Non-formales und informelles Lernen ab dem 1. Semester forschend erfassen

Non-formale und informelle Lernprozesse ereignen sich abseits eines herkömmlichen Curriculums. Mit diesem Themenkomplex beschäftigen sich Studierende im ersten Semester des Bachelorstudiums Erziehungswissenschaft. Dabei werden sie im Sinne des Forschenden Lernens schrittweise an Methoden der qualitativen Sozialforschung, insbesondere an leitfadengestützte Interviews, herangeführt. Das Projekt umfasst die systematische Weiterentwicklung und Begleitung einer Vorlesung, vertiefender Proseminare und eines aufbauenden Tutoriums. Nach einer thematischen Einführung innerhalb der Vorlesung entwickeln die Studierenden in Seminaren eine eigene Forschungsfrage sowie dazugehörige Leitfragen und begeben sich anschließend auf Forschungsreise auf dem Campus der Ruhr-Universität. So erfahren sie die Bedeutung der theoretischen Konstrukte „non-formales und informelles Lernen“ anhand von Beispielen, die ein praxisorientiertes Verständnis fördern sollen. Die Ergebnisse, die die Studierenden während ihrer Forschungsreise sammeln, werden in einer virtuellen Postergalerie gesichert. Eine Forschungsdatenbank ermöglicht den Zugriff auf die Ergebnisse für nachfolgende Kohorten, sodass die Daten im Rahmen von Seminar- und Qualifizierungsarbeiten wiederverwendet werden können. Im Tutorium werden die erworbenen Kenntnisse aus Vorlesung und Proseminar vertieft und die Studierenden werden auf die Modulabschlussprüfung vorbereitet. Inhaltlich fokussiert das Projekt auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede formaler und informeller Lernkontexte sowie der Bedeutsamkeit digitaler Medien in denselben.

Fördergeber: Universitätsprogramm Forschendes Lernen, Ruhr-Universität Bochum

Projektteam: Prof. Dr. Sandra Aßmann, Yannic Steffens, Mario Engemann und Andrea Blome

Zeitraum: 10/2017 - 04/2018


Synergie! – Interdisziplinäres Netzwerk zur systematischen Testung von ILIAS als universitätsweite Lernplattform

Das Projekt „Synergie!“ bündelt die Expertise von drei Fakultäten (Humanwissenschaftliche Fakultät, Naturwissenschaftlich-Mathematische Fakultät und Medizinische Fakultät) sowie des CompetenceCenters E-Learning (CCE) an der Universität zu Köln. Es beabsichtigt, kompetenzorientiertes Lernen der Studierenden zu fördern und evaluiert dazu verschiedene E-Learning-Funktionen des Lernmanagementsystems ILIAS in ihren didaktischen und technischen Merkmalen (siehe Abbildung 1). Die Universität zu Köln betreibt ILIAS als E-Learning-Plattform mit einem zwar umfangreichen Repertoire an Funktionalitäten (z.B. Wikis, Foren, Tests, Glossare, Lernmodule), dessen didaktisches Potenzial jedoch besser ausgeschöpft werden könnte. Das Projekt „Synergie!“ soll dazu beitragen, die zumeist unerforschten didaktischen Potenziale sowie die Akzeptanz der Funktionalitäten in ILIAS zu eruieren. Insbesondere soll getestet werden, wie der Einsatz von digitalen Lernmöglichkeiten – auch zusätzlich zur Präsenzlehre – einen didaktischen Mehrwert zeigen kann. Studierende sollen in digitalen Lernräumen voneinander lernen können, indem sie Mitglieder kollektiver Learning Communities werden. Das Projekt möchte den Zugang zu ILIAS durch ein digitales Handbuch mit Video-Tutorien erleichtern. 

Fördergeber: Universität zu Köln (Innovation in der Lehre)

Projektpartner*innen: Jun.-Prof. Dr. Dr. Kai Kaspar (Projektleitung, Universität zu Köln), Prof. Dr. Sandra Aßmann (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. André Bresges (Universität zu Köln)
Kooperationspartner*innen: Prof. Dr. Christian Albus (Universität zu Köln), Dipl.-Hdl. Mark Kusserow (CCE, Universität zu Köln)

Zeitraum: 10/2015 - 09/2017

Projektdetails: https://www.portal.uni-koeln.de/10896.html

Publikation im Projektzusammenhang:
Hofhues, S., Aßmann, S. & Kaspar, K. unter Mitarbeit von Rüth, M. und Steffens, Y. (im Druck): „Auf den Kontext kommt es an!“ Dem smarten Lernen mit Medien auf der Spur. In U. Dittler (Hrsg.), E-Learning 4.0: Mobile Learning, Lernen mit Smart Devices und Lernen in Sozialen Netzwerken. München: Oldenbourg. (Weitere Daten noch nicht bekannt.)


Migration in den Neuen Medien: Bildgeschichten und Bildungsprozesse

Medien und Migration sind zwei Begriffe, die oftmals in Verbindung auftreten; der grenzüberschreitende globale Raum legt dies nahe und spätestens seit der Einführung des Web 2.0 gehören Migrationsnarrative sowie Zeugnisse transnationaler Mobilität zu unserer alltäglichen Rezeption gesellschaftlich verhandelter Themen. Über den individuellen Zugang zu diversen medialen Räumen treten viele persönliche Wissens- und Erfahrungsbestände an die Stelle der einen großen (Einwanderungs-)Geschichte. Die „große Erzählung“ ist allerdings nicht einfach abgelöst durch die vielen kleinen Geschichten, sondern wird nun anders konstituiert. Ziel des Lehr-Forschungsprojekt ist es zunächst den vielen „kleinen“ Geschichten von Migration und gesellschaftlicher Heterogenität in den Medien nachzugehen und dabei auch zu beobachten, wie sich im Hintergrund „große Erzählungen“ wirkmächtig entfalten oder auch relativieren.

Fördergeber: Universität zu Köln (Innovation in der Lehre)

Projektpartner*innen: Prof. Dr. Hans-Joachim Roth (Projektleitung, Universität zu Köln), Prof. Dr. Sandra Aßmann (Ruhr-Universität Bochum), Dipl.-Päd. Tim Wolfgarten (Universität zu Köln)

Zeitraum: 10/2015 - 09/2017

Projektdetails: https://www.portal.uni-koeln.de/10964.html

Publikation im Projektzusammenhang:
Wolfgarten, T./ Roth, H.-J., in Zusammenarbeit mit Aßmann, S. (2017): Migration in den Neuen Medien – Bildgeschichten und Bildungsprozesse. Ein Lehrforschungsprojekt der Universität zu Köln. In: Barsch, S./ Glutsch, N./ Massumi, M. (Hrsg.): Diversity in der LehrerInnenbildung. Internationale Dimensionen der Vielfalt in Forschung und Praxis. Münster: Waxmann, S. 149-161.


INTERdisciPLAYnarity

Wann haben Studierende der Erziehungswissenschaft und der Geschichtswissenschaft schon einmal die Möglichkeit, in einen Dialog zu treten? Im Rahmen eines Seminars der Geschichtsdidaktik, das sich mit der kompetenten und kritischen Teilhabe an der Geschichtskultur im Geschichtsunterricht auseinandersetzte, und durch zwei erziehungswissenschaftliche Seminare sollen Studierende in den fachlichen Dialoig eintreten. Das eine erziehungswissenschaftliche Seminar beschäftigte sich mit Computerspielen als Lernmedium und das andere untersuchte das Verhältnis von außerschulischen Lernorten und digitalen Medien. Die Seminare wurden durch einen gemeinsamen Moodle-Kurs begleitet, sodass die Studierenden sowohl eine Sicht auf den Geschichtsunterricht als auch auf die allgemeindidaktische Perspektive des geschichtskulturellen Lernens einnehmen konnten. Damit der interdisziplinäre Austausch funktionierte, wurden Kleingruppen mit TeilnehmerInnen aus den drei Seminaren gebildet, die in einem Wettbewerb gegeneinander antraten. Mithilfe des Level-Up-Tools in Moodle sollte das Kompetenz- und Autonomieerleben gestärkt und der Anreiz zum Weiterspielen gegeben werden. Spielerische Elemente wurden aber nicht nur als didaktische Methode genutzt, sondern Computerspiele nahmen auch in den Veranstaltungen beider Fächer als Lerngegenstand eine zentrale Rolle ein, sodass ein interdisziplinärer Austausch ermöglicht wurde.

Fördergeber: 5x5000 Wettbewerb, RUBeL, Ruhr-Universität Bochum

Projektteam: Prof. Dr. Sandra Aßmann, Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg, Mario Engemann, Inga Lotta Schmitt und Katharina Wrobel

Projektpartner*innen: Inga Johannsen (e-Tutorin), Corinna Peres und Christoph van de Beek (beide RUBeL-Team)

Zeitraum: 04/2017 - 07/2017

Weitere Projektinformationen


„... and what about the Ocean? Mediatisierte Nachhaltigkeitskommunikation am Beispiel der Ozeane"

Digitale Medien übernehmen in der Gesellschaft eine wichtige Informations- und Kommunikationsfunktion, auch innerhalb der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Doch Nachhaltigkeitskommunikation unterliegt in der Regel Verhaltens- bzw. Wertemustern der hoch entwickelten Länder der Erde. Überdies folgen sie oft einem Modell der 1:n-Kommunikation. Die Projektpartner*innen suchen daher in der Projektlaufzeit eine erste Antwort darauf, wie man sich aktuelle Kommunikations- und Medienkultur mit dem User-generated Content künstlerisch-praktisch zunutze machen könnte, um über Nachhaltigkeitsthemen (z.B. Umgang mit Ozeanen) gemeinsam zu reflektieren.

Fördergeber: Grimme-Forschungskolleg an der Universität zu Köln

Projektpartner*innen: Jun.-Prof. Dr.Sandra Hofhues (Projektleitung, Universität zu Köln), Prof. Dr. Sandra Aßmann (Ruhr-Universität Bochum), Dr. Harald Gapski (Grimme Institut), Peter Leder (International Ocean Institute, IOI), Prof. Dr. Torsten Meyer/Timo Meisel (Universität zu Köln)

Zeitraum: 08/2016 - 02/2017


Spielend lernen: Computerspiele(n) als Vehikel der Wissensvermittlung im schulischen Unterricht
Mit einem praxisorientierten Fokus wird in einer Reihe von Expert*innen-Workshops erarbeitet, wie Computerspiele als Vehikel für die Vermittlung von Wissen (u.a. politisches, historisches, gesellschaftliches, ethisches, aber auch physikalisches, ästhetisch-musisches etc.) genutzt werden können. Dabei stehen keine Serious Games im Fokus, die speziell für Zwecke der Wissensvermittlung entwickelt wurden. In der Lebenswelt der Jugendlichen dienen Computerspiele primär als Unterhaltungsmedium und genießen darum eine große Akzeptanz. Aus diesem Grunde konzentrieren wir uns auf das Potenzial von unterhaltungsorientierten Computerspielen für die Wissensvermittlung im schulischen Kontext. Dadurch, dass das Projekt somit in stärkerem Maße als bislang geschehen die Nutzbarmachung von Computerspielen als Vehikel für die Wissensvermittlung im Rahmen formaler Kontexte akzentuiert, nimmt es eine zur Mainstream-Debatte komplementäre Perspektive ein und soll hier wertvolle Erkenntnisse generieren.

Fördergeber: Grimme-Forschungskolleg an der Universität zu Köln

Projektpartner*innen: Wolfgang Zielinski (Projektleitung, Grimme Institut), Prof. Dr. Sandra Aßmann (Ruhr-Universität Bochum), Christina Hankeln (Grimme Institut), Sonja Klann (Grimme Institut), Jun.-Prof. Dr. Dr. Kai Kaspar (Universität zu Köln), Prof. Dr. Peter Moormann (Universität zu Köln)

Zeitraum: 08/2016 - 02/2017

Projektdetails: http://www.grimme-forschungskolleg.de/projekte/

Publikation im Projektzusammenhang:

Zielinski, W./ Aßmann, S. / Kaspar, K. / Moormann, P. (Hrsg.) (2017): Spielend lernen! Computerspiele(n) in Schule und Unterricht. Schriftenreihe zur Digitalen Gesellschaft NRW. München / Düsseldorf 2017: kopaed. Zum e-book


Mass Observation 2.0: Research into the everyday

Es handelt sich um ein kollaboratives Projekt des Instituts für Kunst und Kunsttheorie / Intermedia, Universität zu Köln, und The New School, Parsons, School of Art, Media and Technology, New York. Den Rahmen bildet das eigens dafür gegründete LABOR FÜR KUNST UND FORSCHUNG – eine Plattform für künstlerisch-forschende Praxis, Ausstellungen, Workshops, Vorträge und experimentelles Archiv.
Ausgehend von den Untersuchungen des historischen Sozialforschungsprojekts Mass Observation von 1937, mit dem britische Anthropolog*innen, Künstler*innen, Sozialwissenschaftler*innen und Psycholog*innen auf den Umstand reagierten, dass das Alltagsleben und -empfinden durchschnittlicher Bürger*innen („common people“) weder in den Medien noch im politischen System Großbritanniens repräsentiert waren, wird der Fragestellung nachgegangen, wie Alltag in einer globalisierten Kultur empfunden und welche Auswirkungen die in sozialen Medien allgegenwärtigen Vernetzungs- und Selbstperformanceimperative auf unser tägliches Erleben haben. Wie gestaltet sich der urbane Lebensraum unter den Bedingungen des Digitalen? Inwiefern wird unser Demokratieverständnis durch die neuen Medien und deren Partizipationsangebote verändert?

Fördergeber: Universität zu Köln (Innovation in der Lehre)

Projektpartner*innen: Prof. Karina Nimmerfall (Projektleitung, Universität zu Köln), Prof. Dr. Sandra Aßmann (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Lilian Haberer (KHM Köln); Jun.- Prof. Dr. Dr. Kai Kaspar (Universität zu Köln), Prof. Selena Kimball (The New School, Parsons, School of Art, Media and Technology, New York)

Zeitraum: 10/2015 - 03/2017

Projektdetails: https://www.portal.uni-koeln.de/10882.html

Ansprechpartner / Sekretariat

Irene Scamoni-Selcan

Tel: 0234 / 32- 28565

Mail: irene.scamoni-selcan@rub.de
Web: http://ife.rub.de/sro

Raum: GA 1/33