Talking 'bout Your Generation - Eine Themenwoche zum Dialog der Generationen im Wandel der Zeit

05. Januar 2016

12.-17. Januar 2016

„I hope I die before I get old”, sangen „The Who” 1965. Lieber jung sterben als alt werden?  Der weltberühmte Frontmann der Band Pete Townshend ist mittlerweile selbst 70 Jahre alt und zeigt sich wenig geneigt, seinen Worten Taten folgen zu lassen. Seine trotzigen Liedzeilen von damals standen für den Aufbruch einer Generation, die sich von den Alten nichts mehr sagen lassen wollte. Wie steht es heute um den Dialog zwischen Alt und Jung? Sprechen die „Digital Natives“ des Informationszeitalters noch mit den „Babyboomern“ der 1950er? Wie spricht umgekehrt die gestresste Mittelgeneration der „Generation Golf“ mit ihren Kindern?

Im Rahmen einer Themenwoche zum Dialog der Generationen im Wandel der Zeit vom 12. bis 17. Januar 2016 soll der Frage nachgegangen werden, wie sich Alt und Jung heute gegenseitig bereichern können, welche Kontinuitäten und Einschnitte es im Generationendiskurs gibt und welche Rolle Generationen in den Prozessen gesellschaftlichen und persönlichen Wandels spielen.

Das Schauspielhaus Bochum hat dazu in Kooperation mit der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets, dem Institut für Erziehungswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum und dem endstation.kino ein Programm aus Theateraufführungen, Filmen, Vorträgen und Diskussionsforen zusammengestellt und eine Reihe nationaler und internationaler Gäste eingeladen, u. a. den österreichischen Filmemacher Paul-Julien Robert, den britischen Germanisten David A. Jackson, den Schweizer Dramatiker Reto Finger und die Grand Dame der niederländischen Literatur Judith Herzberg.

Weitere Infos und ein Programm der Themenwoche zum Download finden Sie unter: http://www.schauspielhausbochum.de/generationen.

Programmplanung:

Olaf Kröck (Geschäftsführender Dramaturg des Schauspielhauses Bochum)
Alexander Leiffheidt (Dramaturg am Schauspielhaus Bochum)
Prof. Dr. Stefan Berger (Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets, Direktor des Instituts für soziale Bewegungen und Professor für Sozialgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum)
Prof. Dr. Till Kössler (Professor für die Geschichte des Aufwachsens und der Erziehung an der Ruhr-Universität Bochum)
Nina Selig (endstation.kino)

Für: Allgemein
Von: Historische Bildungsforschung