Dr. Eike Wolf

Funktion:
Wiss. Mitarb.

Bildungssoziologie und Sozialisationsforschung
Institut für Erziehungswissenschaft
Ruhr-Uni­ver­si­tät Bo­chum
Uni­ver­si­täts­stra­ße 150
D - 44801 Bo­chum

Telefon:
0234 / 32-29137
Mail: Raum:
GA 6/36

Sprechstunden

Regelmäßige Sprechstunden:

Di:
16:00-17:00

Arbeitsschwerpunkte 

Digitalisierung von Schule & Unterricht

Bildungs- & Professionalisierungstheorie

Interaktion & Sozialisation

Familiale Erziehung

Methoden & Methodologie qualitativ-rekonstruktiver Sozialforschung, insbesondere der Objektiven Hermeneutik

Kasuistik in der Lehrer*innenbildung

 

Curriculum Vitae

  • seit 2019: wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Projekt „Zur sozialen Praxis digitalisierten Lernens – Rekonstruktionen schulischer Interaktionsstrukturen und Handlungspraktiken im mediatisierten Sozialisationsprozess“, Arbeitsbereich „Bildungssoziologie und Sozialisationsforschung“, Institut für Erziehungswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
  • im Wintersemester 2018/2019: Lehrbeauftragter am Institut für Erziehungswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
  • 2018 – 2019: Prozessleitung im Cluster II „Forschenden Lernens im Praxissemester”, Projekt BiProfessional & wissenschaftlicher Mitarbeiter, AG5, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld
  • im Sommersemester 2016: Lehrbeauftragter am Institut für Schulpädagogik, Universität Rostock
  • 2013 – 2018: wissenschaftlicher Mitarbeiter, Arbeitsbereich "Arbeits- und Organisationssoziologie", Institut für Soziologie, Leibniz Universität Hannover
  • 2012 – 2018: Lehrkraft für besondere Aufgaben, Institut für Erziehungswissenschaft, Leibniz Universität Hannover
  • 2011 – 2012: wissenschaftliche Hilfskraft, Arbeitsbereich "Arbeits- und Organisationssoziologie", Institut für Soziologie, Leibniz Universität Hannover
  • 2011 – 2013: wissenschaftlicher Mitarbeiter, Pädagogisches Seminar, Georg August Universität Göttingen
  • 2009 – 2011: studentische Hilfskraft, Arbeitsbereich "Fallrekonstruktive Schul- und Unterrichtsforschung", Institut für Erziehungswissenschaft, Leibniz Universität Hannover
  • 2006 – 2011: Lehramtsstudium, Fächer: Politikwissenschaft und Germanistik, Leibniz Universität Hannover​

 

Publikationen

In Zeitschriften

  • zus. m. Sven Thiersch (i.E.): Optimierungsparadoxien. Theoretische und empirische Beobachtungen digital mediatisierter Unterrichtsinteraktionen. In: MedienPädagogik.
  • (2020): Erziehungssituationen. Ein theoretischer und methodischer Vorschlag zur Erforschung erzieherischen Handelns. In: Sozialer Sinn (21)2, S. 379-405.
  • (2020): Erziehung, Moral und Familie. Eine Einleitung in den Themenschwerpunkt. In: Sozialer Sinn (21)2, S. 225-239.
  • (2020): Unterrichtsbeginn – Zur Entzauberung des Anfangs. In: falltiefen. Beiträge aus der kasuistischen Lehrerbildung am Institut für Erziehungswissenschaft, (Heft 06/2020), S. 9-18.
  • (2020): Kasuistik zwischen Performanz und Diskurs. Dimensionen der hochschuldidaktischen Fallauswahl für Fallrekonstruktionen im Seminarrahmen. In: PraxisForschung Lehrer*innenBildung, 2(1), S. 11-22.
  • zus. m. Sven Thiersch (2020): Anmerkungen zur habitussensiblen Pädagogik. Reflexionsprobleme und professionalisierungstheoretische Widersprüche eines soziologisch-pädagogischen Programms. In: SPW - Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft (3/2020), S. 63-72.
  • (2019): Entfremdung unter Tränen. Eine Replik auf Karin Bräus Interpretation „weinende*r Schüler*in“. In: datum&diskurs 1 (Dez. 2019), S. 1-12.
  • (2019): Erziehung unter Druck. Zum Einfluss der Öffentlichkeit auf den Arkanbereich der Erziehung. In: Sozialer Sinn, 20(2), S. 263-291
  • (2019): Forschendes Lernen als kleinster gemeinsamer Nenner. Das Bekenntnis zu einem hochschuldidaktischen Programm als Ausdruck eines disziplinbildenden „institutionellen Isomorphismus“. In: PraxisForschung Lehrer*innenBildung, 1(2), S. 146-160.
  • (2017): Bildung als Imagerie. Zur "Problematik des Bildungsbegriffs selber". In: Sozialer Sinn, 18(1), S. 131-152.
  • (2016): „Bildungsarmut“ – Begriff und Diskurs. Zur implizit entgrenzenden Verwendung des Bildungsbegriffs in funktional orientierten Kontexten. In: bildungsforschung, 14(1). Abrufbar unter: bildungsforschung.org/index.php/bildungsforschung/article/view/203.
  • (2016): Zwischen expliziter Wertschätzung und impliziter Verachtung. Zur biographischen Ambivalenz der Deutung von Bildungszertifikaten. In: Sozialer Sinn, 17(2), S. 307-327.

In Herausgeberbänden

  • zus. m. Sven Thiersch (i.E.): Interaktion im digital mediatisierten Unterricht. Situative Ethnographien sozialisatorischer Praktiken und Strukturen. In: Ricken, N.; Aßmann, S. (Hg.): Bildung und Digitalität. Wiesbaden: VS.
  • zus. m. Sven Thiersch (i.E.): Organisation unterrichtlicher Interaktion durch digitale ‚Tools‘. Empirische Ergebnisse und ihre Implikationen für die (kasuistische) Lehrer*innenbildung. In: Kaspar, K.; Becker‐Mrotzek, M.; Hofhues, S.; König, J.; Schmeinck, D. (Hg.): Tagungsband „Bildung, Schule und Digitalisierung“. Münster: Waxmann.
  • zus. m. Saskia Bender (i.E.): Kasuistische Verflechtungen. Eine kritische Bestandsaufnahme zur Amalgamierung differenter Fallarbeitsformen in der universitären Lehrerbildung. In: Leonhard, T., Herzmann, P. Kosinar, J. (Hg.): Theorien und Erkenntniswege der Schul- und Berufspraktischen Studien.
  • zus. m. Claudia Mertens, Jan Christoph Störtländer, Melanie Basten, Birgit Lütje-Klose, Elke Wild (2019): Zum Aufbau reflexiver, forschender und inklusionssensibler Haltungen in der universitären Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung des Praxisbezugs im Projekt Biprofessional. In: BMBF (Hg.): Verzahnung von Theorie und Praxis im Lehramtsstudium Erkenntnisse aus Projekten der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“
  • (2017): Überlegungen zum Bildungsselbst Geringqualifizierter auf der Grundlage von Oevermanns Modell von Krise und Routine. In: Behrmann, L.; Eckert, F.; Gefken, A. (Hg.): Doing Inequality. Prozesse sozialer Ungleichheit im Blick qualitativer Sozialforschung. Wiesbaden: Springer VS, S. 101-119.
  • (2015): „Schule war angenehm“ - Einige Anmerkungen zu Bildungsarmut, Anerkennung und Bildungsselbst. In: Dietzen, A.; Powell, J.; Bahl, A.; Lassnigg, L. (Hg.): Soziale Inwertsetzung von Wissen, Erfahrung und Kompetenz in der Berufsbildung. Weinheim: Beltz Juventa, S. 338-354.

Als Herausgeber

  • zus. m. Katja Bekemeier, Paul Goerigk, Julia Schweitzer, Volker Schwier (i.V.): Themenheft "Selbstdeutung, Positionierung & Rollenfindung: Zum Selbst in der universitären Lehrer*innenbildung“. In: PraxisForschung Lehrer*innenBildung.
  • (als Gastherausgeber) (i.D.): Themenschwerpunkt "Familiale Erziehung. Mikrologische Zugriffe". In: Sozialer Sinn (21)2.
  • zus. m. Claudia Mertens, Melanie Basten, Anke Schöning (2020): Forschendes Lernen in der Lehrer/innenbildung. Implikationen für Wissenschaft und Praxis. Bielefeld: Waxmann.
  • zus. m. Claudia Mertens, Melanie Basten (2019): Forschendes Lernen in Bielefeld - fachdidaktisch Profile. In: PraxisForschung Lehrer*innenBildung, Bd. 1, Nr. 2.

Monografien

  • zus. m. Sandra Rademacher (i.V.): Erziehung. Eine Einführung. Wiesbaden: Springer VS.
  • (2018): Armut an Bildung. Empirische Analysen und theoretische Rekonstruktionen. Hannover: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität.
  • (2013): Die Causa Guttenberg. Anatomie eines politischen Skandals. Marburg: Tectum.

 

Vorträge 

  • (angenommen) Technologie ohne Defizit. Das Digitale als Organisationshoffnung pädagogischer Praxis. Einzelbeitrag in einem Forschungsforum auf der Jahrestagung der DGfE-Sektion Schulpädagogik "Reflexion und Reflexivität in Unterricht, Schule und Lehrer*innenbildung", Osnabrück, 22. bis 24. September 2021.
  • (eingeladen) Bildung als Imagerie - Eine 'gewisse Problematik' des Begriffs als Voraussetzung für kunterbunte professionalisierungstheoretische Nützlichkeitsvorstellungen. Vortrag auf der Jahrestagung „‘Bildung‘ – Ideologie? Imagerie? Empirische pädagogische Kategorie?“, Flensburg, 06. bis 07. Mai 2021.
  • zus. m. Sven Thiersch: „Apples up“ – Praktiken und Strukturen digital mediatisierter Unterrichtsinteraktion. Einzelbeitrag im Rahmen der Ad-hoc-Gruppe „Digitalisierung der Bildung“, DGS Kongress, Berlin, 14.-25. September 2020.
  • zus. m. Sven Thiersch (angenommen): Organisation unterrichtlicher Interaktion durch digitale ‚Tools‘. Empirische Ergebnisse und ihre Implikationen für die (kasuistische) Lehrer*innenbildung. Einzelbeitrag auf der Tagung „Bildung, Schule und Digitalisierung“, Köln, 01. bis 02. Oktober 2020.
  • zus. m. Sven Thiersch: Digitalisierung von Unterricht. Impulsvortrag im Rahmen der online-Veranstaltung „Leibniz-Prinzip Forum: Didaktische Werkstatt“, Hannover, 08. Juli 2020
  • zus. m. Sven Thiersch (ausgefallen): Unterrichtliche Interaktion 2.0? Zur Fraglichkeit von transformatorischen Optimierungsprozessen pädagogischer Sozialität. Einzelbeitrag für den DGfE-Kongress 2020 ‚OPTIMIERUNG‘, Köln, 15. bis 18. März 2020.
  • „Chantal, heul‘ leise“ vs. „Tina, ist alles in Ordnung?“-Kontrastive Rekonstruktionen von Protokollen des Umgangs mit weinenden Schülerinnen. Workshop im Rahmen der 11. Arbeitstagung der AG Kasuistik in der LehrerInnenbildung, Mainz, 10-11. Oktober 2019.
  • zus. m. Sven Thiersch: Unterricht ohne Melden? Zur sinnstrukturellen Konstitution pädagogischer Sozialität im digitalisierten Unterricht. Vortrag auf der Jahrestagung der DGfE-Kommission Schulforschung und Didaktik ‘Unterrichtsmedien im Kontext digitalen Wandels’, Göttingen, 26. bis 27. September 2019.
  • Kasuistik zwischen Performanz und Diskurs. Zur Fallauswahl als Kernproblem kasuistischer Lehrveranstaltungen in der universitären Lehrer*innenbildung. Vortrag im Rahmen der Tagung „Flickenteppich Lehrerbildung? Professionalisierungsstrategien in Forschung und Praxis“, Tübingen, 02. April 2019.
  • Mythos Reflexion. Vortrag im Rahmen des Fachtags Praxisreflexion an der Universität Bielefeld, Bielefeld, 01. März 2019.
  • Zum Verhältnis von Kasuistik und (pädagogischer) Reflexion. Oder: Wie kommt die Reflexion in die (pädagogische) Praxis? Vortrag im Rahmen der Tagung der AG Kasuistik in der LehrerInnenbildung, Wien, 28. April 2018.
  • zus. m. Antonia Langhof: Zur sozialen Konstruktion von Scheitern durch Wissenschaftler/innen. Workshop auf der Kurztagung ‚There is no success like failure‘ der Studienstiftung des deutschen Volkes, Göttingen, 10. März 2018.
  • zus. m. Antonia Langhof: "Scheitern - ein Deutungsproblem" Vortrag auf dem Kongress „GELINGEN – Erfolg – Wirkung in der Sozialen Arbeit“, HTWK Leipzig, 11. November 2016.
  • Probleme der Selbstpositionierung Geringqualifizierter im (Aus-)Bildungssystem. Vortrag auf dem gemeinsamen Symposium "Jugend in Deutschland und Italien - Chancen und Risiken auf dem Weg ins Arbeitsleben" von Niedersächsischer Staatskanzlei, Italienischem Generalkonsulat, IG BCE & Leibniz Universität Hannover,Hannover, 27. November 2014.
  • Armut, Bildungsarmut, vorhandene Bedarfe. Vortrag auf der landesweiten Tagung der niedersächsischen Jugendwerkstätten "Handeln im Wandel", N-Bank, Hannover, Februar 2014.
  • Das „Bildungsselbst“ Geringqualifizierter - Ein mikrosoziologischer Zugriff auf das Problem der Selbstpositionierung Bildungsarmer im (Aus-) Bildungssystem. Vortrag auf der Fachtagung „Welches Wissen ist was wert? Soziale Inwertsetzung von Wissensformen, Wissensarbeit und Arbeitserfahrung in der Berufsbildung“, Bundesinstitut für Berufsbildung & Sektion Bildungssoziologie der DGS, Bonn, 18. Oktober 2013.
  • zus. m. Andreas Hirseland: „… Schule war angenehm“ - zum Bildungsverständnis jugendlicher Hartz IV-BezieherInnen. Vortrag auf der Jahrestagung der AG Objektive Hermeneutik e.V., Tübingen, 08. September 2013.
  • Das Dilemma der fehlenden Bildung - Bildungsarmut als Stigma und Anerkennungsdilemma. Vortrag auf der "Impulse-Tagung", ÖFEB & Sektion Bildungssoziologie der ÖGS & SGS, Wien, 23. Mai 2013.

Ansprechpartner / Sekretariat

Hannah Bajramovic