Drei neue DFG-Projekte zum Lernen im Studium und Studienerfolgsfaktoren

07. Dezember 2017

Drei neue DFG-Projekte zum Lernen im Studium und Studienerfolgsfaktoren

Anfang 2018 starten am Institut für Erziehungswissenschaft drei neue Forschungsprojekte, die durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert werden. Die Projekte sind Teil des Forschungsverbunds ALSTER, der in enger Kooperation zwischen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Universität Duisburg Essen (DUE) akademisches Lernen und Studienerfolg in der Eingangsphase von naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen untersucht.

In diesen Studiengängen gibt es bundesweit seit Jahren sehr hohe Studienabbruchquoten von bis zu 50% und es ist bislang unklar, welche Faktoren dafür ursächlich sind, wie dem Studienabbruch sinnvoll entgegengewirkt und das Lernen im Studium unterstützt werden kann. Die einzelnen Projekte nehmen daher unterschiedliche Aspekte in den Blick:

Ein Projekt wird unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Wirth (RUB), Jens Fleischer (UDE) und Prof. Dr. Dr. h.c. Detlev Leutner (UDE) die Selbstregulation von Studierenden beim Ressourcen-Management beforschen.

In einem weiteren Projekt werden Prof. Dr. Julian Roelle (RUB) und Prof. Dr. Maria Opfermann (RUB) gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Rumann (UDE), Prof. Dr. Elke Sumfleth (UDE), Prof. Dr. Carsten Schmuck (UDE) und Prof. Dr. Eckart Hasselbrink (UDE) untersuchen, wie sich das Modellverständnis in Chemie-Studiengängen fördern lässt.

Im dritten Projekt werden sich Dr. Julia Eberle (RUB) und Prof. Dr. Nikol Rummel (RUB) zusammen mit Prof. Dr. Daniel Bodemer (UDE), Prof. Dr. Nicole Krämer (UDE) und Prof. Dr. Katrin Sommer (RUB) der Rolle von sozialer Eingebundenheit und der Nutzung sozialer Ressourcen in der Studieneingangsphase widmen.

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