Forschungsprojekte

„Lage“: wissenschaftliche Begleitung des Projektes „Lebenswelten aktiv gestalten“

Das Projekt „Lebenswelten aktiv gestalten“ ist ein vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS), der RAG-Stiftung sowie der Stiftung Mercator finanziertes und dem Bildungszentrum des Handels e.V. als Projektträger konzipiertes Projekt zur Förderung der persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen von Schüler*innen der 5. und 6. Klasse unter besonderer Berücksichtigung der kulturellen Bildung. Ziel ist es, dass die Schüler* innen bereits in der Orientierungsstufe ihre Handlungsoptionen innerhalb ihrer Lebenswelt und darüber hinaus entwickeln, um so ihr Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und ihr Umfeld zu stärken. Beteiligt sind derzeit 19 Schulen in den Kohlerückzugsregionen des Ruhrgebiets.
Mit einem Design, das Methoden empirisch-quantitativer und empirisch-qualitativer Sozialforschung kombiniert, evaluieren wir dieses Projekt formativ. D.h. dass wir zu ausgewählten Zeitpunkten die Ergebnisse an die Projektverantwortlichen zurückspiegeln, sodass bereits im Prozess Anpassungen vorgenommen werden können. Wir verstehen wissenschaftliche Begleitung dabei als einen qualitätssicherungsorientierten Bestandteil des zu evaluierenden Projektes – die prospektiven Ergebnisse können und sollen der Weiterentwicklung und letztendlich der nachhaltigen Verstetigung dienen. Die Arbeitsbereiche der Projektleiterinnen (Prof. Dr. Sandra Aßmann und Dr. Katja Serova) agieren eng aufeinander abgestimmt, damit eine möglichst ganzheitliche Evaluation des Projektes erfolgen kann.

Fördergeber: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS), RAG-Stiftung, Stiftung Mercator

Projektteam: Prof. Dr. Sandra Aßmann, Dr. Katja Serova, Inga Lotta Schmitt, Olga Neuberger

Kooperationspartner: Bildungszentrum des Handels e.V., Recklinghausen

Zeitraum: 02/2018-10/2021

weitere Informationen: https://www.lebenswelten-aktiv-gestalten.de/


Summer School 2018 „Nachhaltig(keit) kommunizieren – Wissen innovativ vermitteln“

  • Welche Arten und Methoden der Wissen(schafts)vermittlung gibt es?           
  • Wie kann Nachhaltigkeit als gesellschaftlich relevantes Thema aus erziehungs-, geschichts-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Perspektive konzipiert und kommuniziert werden?     
  • Welche Chancen und Risiken birgt die Nachhaltigkeitskommunikation?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die interdisziplinäre Summer School 2018 „Nachhaltig(keit) kommunizieren – Wissen innovativ vermitteln“ unter der Leitung von Prof. Dr. Sandra Aßmann. Das Format richtet sich im Rahmen von inSTUDIESplus an Masterstudierende verschiedener Fachrichtungen und zeichnet sich durch ein projektorientiertes Vorgehen inklusive Workshops, interaktivem Mini-Kongress und Abschlusspräsentation aus. Neben dem Erwerb von Fachwissen zu Nachhaltigkeitskonzepten steht das Erlernen von Präsentationsmethoden aus medienpädagogischer und künstlerisch-performativer Perspektive im Mittelpunkt, um innovative Formate der Wissensvermittlung kennenzulernen. Darüber hinaus werden die Studierenden unter Fachanleitung selbstständig Forschungsmethoden der qualitativen Sozialforschung erlernen und anwenden.

Fördergeber: Universitätsprogramm Summer Schools, InSTUDIES (BMBF)

Projektteam: Prof. Dr. Sandra Aßmann, Inga Lotta Schmitt, Inga Johannsen

Kooperationspartner: Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg (Fakultät für Geschichtswissenschaft / Didaktik der Geschichte), Prof. Dr. Marion Steven (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften /Produktionswirtschaft), Jens Wylkop (Redakteur Hochschulpolitik, Pressereferent), Paul Sebastian Ruppel, M.A. (Fakultät für Sozialwissenschaften / Sozialtheorie und Sozialpsychologie), Uwe Leonhardt (Film und Schule NRW, Geschäftsführung)

Zeitraum: 04/2018-09/2018, Durchführungszeitraum voraussichtlich September 2018


„You(r) Study“: Wie verleihen Studierende mit Hilfe von digitalen Medien ihrem Studium einen eigenen Sinn?

Ziel des You(r) Study-Verbundprojekts ist es, das Medienhandeln Studierender ausgehend von der Prämisse eigensinnigen Studierendenhandels zu erfassen. Dabei werden sowohl soziale Handlungspraktiken von Studierenden als auch Handlungsmuster für die digitale Hochschulbildung identifiziert. Die Erhebung erfolgt in mehreren Etappen mit rekonstruierenden, partizipativen sowie standardisierten Verfahren der empirischen Sozialforschung.

Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), BMBF-Förderlinie „Forschung zur digitalen Hochschulbildung“

Verbundpartnerinnen: Jun.-Prof. Dr. Sandra Hofhues (Projektleitung, Universität zu Köln), Prof. Dr. Sandra Aßmann (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Taiga Brahm (Eberhard Karls-Universität Tübingen), Jun.-Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs (TU Kaiserslautern)

Projektteam RUB: Prof. Dr. Sandra Aßmann, Yannic Steffens, Dipl.-Soz.Wiss. Katharina Mojescik, Mario Engemann

Anvisierter Zeitraum: 03/2017 – 02/2020

Projektdetails: http://your-study.info


OERlabs – (Lehramts-)Studierende gemeinsam für OER ausbilden

Das (eher) praxisorientierte Verbundprojekt „OERlabs“ verfolgt das Ziel, an den Universitäten Köln und Kaiserslautern alle hochschulischen Akteursgruppen zur Beschäftigung mit Open Educational Resources (OER) anzuregen und alle Aus- und Weiterbildner*innen sowie Studierende für den selbstverständlichen Umgang mit OER zu sensibilisieren. Dazu werden physische OERlabs initiiert, in denen Lehramtsstudierende mit Unterstützung von Studierenden medien- und sozialwissenschaftlicher Fächer und (de-)zentraler Einrichtungen der jeweiligen Universitäten OER dokumentieren, produzieren, verändern (remixen) und teilen. Ein Tutoring- bzw. Mentoringsystem wird etabliert, um eine langfristige Auseinandersetzung von Lehramtsstudierenden mit OER zu ermöglichen. Darüber hinaus werden „Runde Tische“ unter der Schirmherrschaft der Prorektoren für Lehre und Studium eingerichtet, um die Auseinandersetzung mit OER auch aus strategischer Hochschulentwicklungsperspektive zu fördern.

Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), BMBF-Förderlinie „Offene Bildungsressourcen“ (OERinfo)

Verbundpartner*innen: Jun.-Prof. Dr. Sandra Hofhues (Projektleitung, Universität zu Köln), Jun.-Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs (TU Kaiserslautern) sowie alle (de-)zentralen Einrichtungen der Universitäten Köln und Kaiserslautern mit Medienbezug

Anvisierter Zeitraum: 02/2017 – 08/2018

Eigene Rolle: Moderation der Runden Tische

Projektdetails: www.oerlab.de


REDiB – Reflexive Experience Design (Interaktionsdesign für reflexive Erfahrung) im Bildungskontext

Interaktive Medien eröffnen ein neues Potenzial für Formen selbstbestimmten und handlungsorientierten Lernens. Diese lassen sich durch pädagogisch-didaktische Überlegungen realisieren, es stellen sich jedoch auch Anforderungen an die Gestaltung der Digitalen Medien selbst. Bislang fehlen dazu systematische Überlegungen in der Informatik. Das Konzept des Reflexive Experience Design (RED) soll diese Lücke schließen. Ziel ist die Erarbeitung eines Designkonzepts und von Designprinzipien für Digitale Medien, die sinnliche Erfahrungen ermöglichen und dabei Reflexion als wesentlichen Teil von Lernprozessen evozieren. Die Programmierbarkeit des interaktiven Mediums auch durch die Lernenden selbst ermöglicht Formen des Experimentierens mit dem und im Medium. RED knüpft an die Methoden des Experience Design an, modifiziert diese aber für die besonderen Anforderungen von Bildungsanwendungen im Hinblick auf eine konstruktivistische Vorstellung vom Lernen.

Fördergeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektteam: Prof. Dr. Bardo Herzig (Projektleitung, Universität Paderborn), Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Universität Bremen), Dr. Bernhard Robben (Universität Bremen), Dipl.-Päd. Tilman-Mathies Klar (Universität Paderborn)

Zeitraum: 02/2016 – 01/2019

Eigene Rolle: Methodenberatung

Publikation im Projektzusammenhang:

Herzig, B./ Schelhowe, H./ Robben, B./ Klar, T.-M./ Aßmann, S. (2018): Design von Interaktionsräumen für reflexive Erfahrung – Wie werden im Digitalen Medium implementierte Modelle erfahr- und verstehbar. Erscheint in: Pietraß, M./ Fromme, J./ Grell, P./ Hug, T. (Hrsg.): Jahrbuch Medienpädagogik 14. Der digitale Raum - Medienpädagogische Untersuchungen und Perspektiven. Wiesbaden: Springer VS, S. 135-156. Zum e-book

 

Ansprechpartner / Sekretariat

Irene Scamoni-Selcan

Tel: 0234 / 32- 28565

Mail: irene.scamoni-selcan@rub.de
Web: http://ife.rub.de/sro

Raum: GA 1/33