Grundlagenmodul 1 (M.A.)

Die Verwendung des Bildungsbegriffs beschränkt sich nicht nur auf erziehungswissenschaftliche und pädagogische Zusammenhänge. Bildung wird heute als wichtigste Ressource gesellschaftlichen Fortschritts und Wohlstands erachtet. Dabei wird weitgehend immer noch das idealistische Bildungsverständnis des 19. Jahrhunderts vorausgesetzt, das den Einzelnen in der Auseinandersetzung mit seiner Welt in den Mittelpunkt rückt. Beachtenswert ist, welche Traditionen aufgenommen und welche vernachlässigt werden. Zur Klärung dieser Frage sind Befassungen mit der klassischen Antike, dem Mittelalter und der frühen Neuzeit notwendig, um im Rahmen des Grundlagenmodells die historischen Voraussetzungen und Folgen des neuhumanistischen Bildungsbegriffs, auch in international vergleichender Perspektive, zu thematisieren und bildungstheoretische Neuansätze nach 1945 zu erörtern. Im Hinblick auf die deutsche Kulturgeschichte ist dabei insbesondere auf die Differenz von Bildung und Erziehung zu achten.

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